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Düsseldorf, 24.01.2018                                                                               Düstere Aussichten: Kurzzeitpflege zeigt bereits heute die Versorgungslücken von morgen bpa fordert konkrete Unterstützung der Landesregierung für Pflegeeinrichtungen und Dienste

Weil Pflegeeinrichtungen sich bemühen, die starren Anforderungen des Landes an Einzelzimmer- und Fachkraftquote zu erfüllen, verschwinden in Nordrhein-Westfalen derzeit dringend benötigte Kurzzeitpflegeplätze und zunehmend auch Langzeitpflegeplätze. Viele stationäre Pflegeeinrichtungen bauen Kurzzeitpflegeangebote zugunsten der ebenso dringend benötigten Langzeitpflegeplätze ab. „Familien, die eine vorübergehende Entlastung suchen, bekommen notgedrungen schon heute einen Vorgeschmack auf die Versorgungsengpässe der Zukunft“, warnt der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) Christof Beckmann.

Gleichzeitig gerieten Angehörige auch zu Hause unter Druck, weil viele Pflegedienste aufgrund des Fachkräftemangels schon heute keine neuen Patienten mehr annehmen könnten, so Beckmann. „Das Land hat die drohende Unterversorgung mit Pflegeangeboten viel zu spät erkannt und steuert nun nicht schnell genug wirksam dagegen“, kritisiert der bpa-Landesvorsitzende. Diese Entwicklung könne man nur schwer wieder in den Griff bekommen.

Zwar unternähmen die Träger alles, um den Fachkräftebedarf zu decken, dies allein werde die Probleme aber nicht lösen, so Beckmann. „Die Zahl der Ausbildungsplätze wurde fast verdoppelt, wir qualifizieren in unserem Projekt Care for Integration höchst erfolgreich zugewanderte Menschen zu Pflegekräften weiter und werben auch im Ausland Kräfte an. Trotzdem ist vonseiten der Landesregierung die Bereitschaft erforderlich, die pflegerische Versorgung der Menschen in NRW durch mehr Gestaltungsräume für die Pflegeeinrichtungen zu sichern.“ Vor allem sei die starre Anwendung der Einzelzimmer- und Fachkraftquote im Land zu überdenken, da sich schon jetzt Unterversorgung zeige, zunächst bei der Kurzzeitpflege.

24. April 2017

Mit der Gesamtnote 1,0 sind die stationären Hausgemeinschaften bei der jüngsten Qualitätsprüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) bewertet worden. Damit liegt unser Haus über dem bereits sehr guten Landesdurchschnitt von 1,2. Die Prüfung hatte am 24. April 2017 stattgefunden, das Ergebnis wurde jetzt veröffentlicht. Demnach gab es eine glatte 1 für „Pflege und medizinische Versorgung”, „Soziale Betreuung und Alltagsgestaltung”, „Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft” und „Befragung der Bewohner” und den Umgang mit demenzkranken Bewohnern. Dieses tolle Ergebnis ist vor allem dem Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken. Herzlichen Dank für diese hervorragende Leistung.

Vivat Sommerfest:  Top-Unterhaltung bei Top-Wetter

Das muss man uns schon lassen: Genau wettertechnisch terminiert feierten wir am vergangenen Samstag, den 9. Juli 2016, bei strahlendem Sonnenschein unser Sommerfest. Bei toller Stimmung gaben sich ab 11 Uhr Sänger, Tänzer und Musiker bis in den späten Nachmittag den Staffelstab in die Hand.
Eröffnet wurde das Sommerfest von Einrichtungsleiter Georg Rindermann. Für die Stadt Overath sprach der 2. Stellvertretende Bürgermeister, Rolf Trefz, das Grußwort  und wünschte allen einige schöne Stunden. Nach einem ökumenischen Gottesdienst fing die Party dann richtig an. Mit der Band „Die Zwei“, Uwe Werheid und Frank Zettelmeyer, gab es Musik vom „Feinsten“. Die Bandbreite reichte vom Schlager bis hin zu kölschen Liedern. Weitere Höhepunkte waren die Tanzgruppe „Die Minis der Steinenbrücker Schiffermädchen Heiligenhaus, der Vivat-Chor und weitere Aufführungen unserer Mitarbeiter.
Aber nicht nur die Bühne, auch das Rosenspiel war umlagert, schließlich winkten tolle Hauptgewinne. Ein Haupttrumpf des Festes war natürlich auch das große Angebot fürs leibliche Wohl.

Alle werden sich noch lange an dieses gelungene Sommerfest erinnern.

Unsere 1. Auszubildende besteht Examen

14.10.2015

Wir feiern das Examen unserer ersten Auszubildenden Berivan Deliduman. Nach drei Jahren intensiver Ausbildung konnte  sie neben weiteren 35 Absolventen nun ihr Examenszeugnis in Empfang nehmen. Kursleiterin Nicole Meyer und die Absolventen der Akademie Gesundheitswirtschaft und Senioren in Gummersbach  freuen sich über die bestandenen Examen. Rund 130 Gäste, darunter Angehörige, Dozenten sowie zahlreiche Vertreter aus Einrichtungen und Diensten der Altenhilfe waren nach Nümbrecht ins Schloss Homburg gekommen, um den stolzen Absolventen zu gratulieren.

Ein glücklicher Tag für alle Beteiligten, vor allem auch für die Vivat gemeinnützige GmbH, in der die junge Pflegefachkraft ihre praktische Ausbildung erhalten hat und nun in eine verheißungsvolle und sichere berufliche Zukunft bei der Vivat startet.

Pflegereform 2015 - Pflegestärkungsgesetz
Leistungsausweitung für Pflegebedürftige - Fünftes SGB XI-Änderungsgesetz

Der Bundesrat hat am 07.11.2014 der Pflegereform 2015 zugestimmt. Auf Grundlage des beschlossenen Gesetzes haben wir die aus unserer Sicht wesentlichen Aspekte der Änderungen aufgelistet.

 

§ 41 SGB XI - Tages- und Nachtpflege

Die Leistungsbeträge werden dynamisiert und betragen ab dem 01.01.2015 in
Stufe 0 (neu) = 231 EUR
Stufe I = 468 EUR
Stufe II = 1.144 EUR
Stufe III = 1.612 EUR

Für Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz erhöhen sich die Leistungsbeträge in Stufe I um zusätzliche 221 EUR auf 689 EUR und in Stufe II um 154 EUR auf 1.298 EUR. Damit gibt es ab 2015 zwischen der Sachleistung nach § 36 SGB XI und der Tagespflege nach § 41 SGB XI keinen Unterschied mehr bezüglich der Leistungshöhe.

Eine wesentliche Änderung wird sich hinsichtlich der Anrechnung der Tagespflege auf andere Leistungen ergeben. Künftig kann die Tagespflege ohne Anrechnung auf die Sachleistung bzw. das Pflegegeld bezogen werden.

 

§ 42 SGB XI - Kurzzeitpflege

Der Leistungsbetrag der Kurzzeitpflege wird von bislang 1.550 EUR auf künftig 1.612 EUR erhöht.

Künftig kann die Kurzzeitpflege unter Anrechnung auf den für Verhinderungspflege zustehenden Leistungsbetrag um bis zu 1.612 EUR auf dann 3.224 verdoppelt werden, soweit Verhinderungspflege noch nicht in Anspruch genommen wurde. Die zeitliche Beschränkung erweitert sich in diesem Falle ebenfalls um das Doppelte auf 8 Wochen pro Kalenderjahr. Diese Regelung wurde von den Pflegekassen bislang bereits so gehandhabt und findet nun Eingang im Gesetz.

 

§ 43 SGB XI - Vollstationäre Pflege

Auch hier erfolgt eine Anhebung der Leistungssätze. Diese betragen ab dem 01.01.2015 in
Stufe I = 1.064 EUR
Stufe II = 1.330 EUR
Stufe III = 1.612 EUR
Stufe III + Härtefall = 1.995 EUR

„Wohin führt mein Weg ...?“

  • Trotz Pflegebedürftigkeit im eigenen Zuhause leben.
  • Richtig vorsorgen!
  • Patientenverfügung & Vorsorgevollmacht

 

Die Veranstaltung war ein guter und aufschlussreicher Informationsabend für die Gäste, die gekommen waren.

Dieser diente aber auch zur Sensibilisierung, sich rechtzeitig mit den verschiedenen Themen in Bezug auf Krankheit und Alter auseinanderzusetzen.

 

Eine gute Vorsorge ist absolut geboten. Sich rechtzeitig über Möglichkeiten einer häuslichen Versorgung zu informieren, um dann entsprechende pflegerische und begleitenden Unterstützungen zu erhalte. So ging es um die Bandbreite möglicher Dienst – wie beispielweise ambulante Pflegedienste, osteuropäische Hilfskräfte oder die einer guten Tagespflege wie sie im Haus Vivat angeboten wird.

Des Weiteren kam ein nicht unwichtiger Punkt zur Sprache: Die Finanzierung einer Pflegebedürftigkeit, die unweigerlich auf den Patienten oder dessen Angehörigen zukommen wird.

 

Während des ganzen Abends wurde ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, sich frühzeitig mit der Gestaltung des Lebensabend zu befassen – eine entsprechende Vorsorge für sich selbst oder für einen nahestehenden Menschen zu treffen.

"Was macht die Diagnose Demenz mit dem Betroffenen und seinen Angehörigen?"

Vortrag von Dr. Hartwig Orth am 28. August 2013

 

Fakten, Erfahrungen, Einschätzungen, Fragen, Antworten sowie ethische Überlegungen – all dies hatte Platz in dem gut zweistündigem Vortrag von Herrn Dr. med. Hartwig Orth, Chefarzt der Klinik für Geriatrie im Marienkrankenhaus in Bergisch Gladbach, zum Thema Demenz in den Räumen der Tagespflege. Den typischen Verlauf der Krankheit mit unterschiedlichen Phasen und den Anforderungen an die Begleitung dementiell veränderter Menschen verdeutlichte der Referent, externer Lehrbeauftragter der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, mit Berichten aus seinem reichen Erfahrungsschatz. Für Angehörige bedeutet ein Mensch mit Demenz immer eine besondere Situation: angefangen bei der Schwierigkeit, zu Beginn der Erkrankung diese zu erkennen, zu thematisieren und diagnostizieren zu lassen über rechtliche Fragestellungen bis hin zu dem Punkt, wie viel Verantwortung im Alltag übernommen werden kann und welchen Stellenwert Selbstbestimmung auch in späteren Phasen der Demenz einnimmt.
Die Zuhörer erlebten eine sehr gelungene, lebendige Auftaktveranstaltung.

 

Aktuelles

Neuigkeiten

Düstere Aussichten:

Kurzzeitpflege zeigt bereits heute die Versorgungslücken von morgen. Bpa fordert konkrete Unterstützung der Landesregierung für Pflegeeinrichtungen und Dienste [mehr]

360° Panorama

Wir laden Sie ein zu einem Panorama-Rundschau durch unser Haus. 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr.

 

Qualitätsprüfung durch den MDK

Mit der Gesamtnote 1,0 sind wir bei der jüngsten Qualitätsprüfung am 24. April 2017 durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) bewertet...[mehr]

Neues Projekt der Vivat wird auch vom KDA vorgestellt

In der neuesten Ausgabe von Pro Alter, der Zeitschrift des Kuratoriums Deutsche Altershilfe, wird das neue Konzept der Vivat, "Hausgemeinschaften Plus", vorgestellt. Lesen Sie mehr:

HG+.pdf
PDF-Dokument [1.7 MB]

Kostenloser Pflegegradrechner auf Wohnen-im-Alter.de verfügbar

Nutzen Sie den kostenlosen Pflegegradrechner von Wohnen im Alter. Hier geht's zum Rechner

Pflegereform 2016 - 2017 / Zweites Pflegestärkungsgesetz (PSG II) [mehr]

Neue Zusammenarbeit

Wir arbeiten mit dem Ökumenischen Hospizdienst Rösrath e.V. zusammen.

Mehr erfahren Sie unter Internet: www.hospizdienst-roesrath.de

Wohnanfrage

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